Unsere Haustiere
Haus Westseite
Veterano, genannt Veti
Mit ihr begann alles. Als wir im Winter 1999/2000 auf dem Campingplatz in Almerimar weilten, haben wir sie gefüttert. Eigentlich dachten wir, wir füttern einen Kater. Doch er wurde immer dicker und dicker und es nützte auch nichts, dass wir ihn auf Diät setzten. Erst einige Zeit später bemerkten wir, dass Veti eine schwangere Katze ist. In der Nach, bevor wir den Campingplatz Richtung Torre del Mar verliessen, bekam sie vier Junge in unserem Hanomag. Wir nahmen sie alle mit und päppelten sie auf dem Campingplatz in Torre del Mar auf. Anschliessend nahmen wir die ganze Familie mit nach St.Gallen und im November wieder mit nach Spanien.
Veti war immer jene Katze, die uns am wenigsten leiden konnte. Lieber verbrachte sie ihre Tage bei unseren Nachbarn, wo sie mit allen möglichen Leckereien verwöhnt wurde und ihr Futter nicht mit andern Katzen teilen musste.
Veti ist im Dezember 2004 an einem Schlangenbiss gestorben. Auch die Schlange hat die Begegnung nicht überlebt. Peter hat sie einen Tag später unter dem Eukalyptus gefunden. Sie war nur 42 cm lang, bleistiftdünn und wahrscheinlich eine Lathastes-Viper. Diese giftige Schlange kann Hunden, Katzen und erstaunlicherweise auch Pferden gefährlich werden. Für Menschen ist sie etwa so giftig wie ein Wespenstich.
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Sailor
Er ist der einzige Kater, den wir haben. (Nachtrag: stimmt nicht mehr. Seit Sybille ihr Haus oberhalb von uns verkauft hat, wohnt im winter auch noch Rossi bei uns (siehe unten). Schon als ganz kleiner Kerl war er der Anhänglichste und hat bei mir in der Achselhöhle geschlafen. Ihn an Katzenfutter zu gewöhnen, war eine Herausforderung. Am Anfang wollte er nur Käse fressen. Erst als wir ihm zwei Tage keinen Käse gefüttert haben, hat er begonnen, Katzenfutter zu fressen. Er ist zu einem stattlichen Brocken herangewachsen, was ihn aber nicht davon abhält, manchmal ziemlich ängstlich zu sein. Dies gilt aber nur für Menschen, die er nicht kennt. Sybilles Kater Rossi haut er regelmässig eins über die Rübe. (Nachtrag 2010: Das hat sich gebessert. Die beiden verstehen sich ganz gut.) Sailor spricht in ganz normalen Miau-Lauten und reagiert am ehesten auf normales Sprechen.


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Fleckli
Sie ist die Agile unter unseren Katzen und frisst uns die Haare vom Kopf. Ihr Revier erstreckt sich bis zu Cecilios Haus, der sie schon des öfteren auf Schlangenjagd beobachtet hat. Das bereitet uns etwas Sorge. Ausserdem wurde sie vom Schwager von Paco schon des Hühnerdiebstahls und Mordes bezichtigt. Zum Glück konnte der Räuber später ausfindig gemacht werden. Paco hatte einen Fuchs im Stall eingeschlossen und der hat sich natürlich bedient. Mit ihr spricht man am besten in tiefen und rauhen Miaulauten, so dass es im Hals richtig kratzt. Peter nennt sie die Marla Glenn unter den Katzen.
Carlo
Ihren Namen hat Carlo, obwohl sie ein Weibchen ist, von der Comicfigur Kater Carlo. Wir nahmen an, Kater Carlo habe in seiner Jugend so ähnlich ausgeschaut. Carlo war als kleines Kätzchen die Wirbligste. Sie liess sich kaum einfangen und schon gar nicht anfassen. Seit wir ihre Sprache verstehen, die wie Taubengurren klingt, ist sie sehr anhänglich und verschmust geworden. Ausserdem hat sie einen ganz speziell wippenden Gang. Ihr Revier ist ziemlich gross. Wir haben sie schon im Treibhaus drüben bei Luis Tornero gesehen. Sie hatte grosse Schwierigkeiten, den Umzug vom Hanomag ins Haus mitzumachen. Wir mussten sie zwei Tage locken, bevor sie uns ins Haus folgte.
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Red Nose, genannt Nösli
Sie ist die unscheinbarste von all unseren Katzen. Lange Zeit haben wir oft gar nicht bemerkt, ob sie da ist oder nicht. Auch hier ist alles einfacher, seit wir ihre Sprache sprechen. Sie reagiert auf hohe Miau-Laute. Ihren Namen hat sie von meinem Motorrad - einer Aprilia Red Rose. Nösli nimmt wahrscheinlich in Zukunft den Platz von Veti am Hamburger Hill ein. Seit Veti nicht mehr da ist, haben wir sie am Hill drüben oft gesehen.
Nachtrag 2010: Die Vermutung, dass Nösli Vetis Platz am Hill einnimmt, ist nicht eingetreten. Aber auch Nösli ist mit zunehmendem Alter (geboren wurde sie, wie auch Carlo, Fleckli und Sailor am 1. März 2000), zutraulicher geworden und setzt sich öfter ins Bild.


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Mo
Seit dem 22. November 2001 hat sich die Schar unserer Haustiere vergrössert. Mo ist eine liebenswerte Promenadenmischung, die wir mitgenommen haben, als wir 100 Kilo Saatkartoffeln kauften. Alle Mitarbeiter in der grossen Halle hatten uns aufgefordert, den "lieben Kleinen" doch mitzunehmen und Peter fackelte nicht lange. Zwar wussten wir nicht, was unsere Katzen dazu sagen würden, doch das Problem zwischen Hund und Katzen war kleiner als befürchtet. Und Mo ist ein ausserordentlich "vernünftiger" Hund. Ihm ist stehts bewusst, dass er dafür zu sorgen hat, dass kein Fremder unbemerkt das Grundstück betritt. Rassemässig nennen wir Mo einen andalusischen Jagdterrier. Wir haben einmal einen Deutschen Jagdterrier gesehen und der sieht sehr ähnlich aus.


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Leche
Sie
kam als siebtes Haustier im Mai 2003 zu uns. Natürlich war auch sie so etwas ähnliches wie ein Findelkind. Eines Tages erzählte uns Cecilio, dass Nachbarn in Velez ihren Hund zum Einschläfern bringen wollen, weil sie keine Zeit haben für ihn. Wir sind mit Cecilio nach Velez gefahren und "Leche", die ehemals Tuli hiess, ist uns fröhlich entgegen gehüpft. Wir haben nicht gezögert und sie sofort in unsere Herzen geschlossen. Man kann nicht anders. Leche ist das zum Leben erweckte Plüschtier. Mit ihrem weissen, welligen Fell ist sie einfach zum Knuddeln. Sie ist immer fröhlich aber auch ganz schön frech. Aber sie hat auch Nachteile: Ihr Fell wächst so schnell, dass wir sie etwa alle fünf Wochen scheren müssen. Ausserdem muss sie auch ab und an unter die Dusche. Im Campo bleiben sämtliche Kletten in ihrem Fell hängen und wir sind dann stundenlang damit beschäftigt, sie wieder aus ihrem Fell zu klauben.
Leche hat sich während ihrer dritten Läufigkeit einen ziemlich schlechten Partner ausgewählt. Nämlich einen mit schwarzem Kopf, der mindestens doppelt so gross ist wie sie. Sie war schwanger und wir haben sie jetzt sterilisieren lassen. Die sechs Jungen auszutragen hätte sie nicht überlebt.


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Fundi
Noch ein Findelkind. Vorderhand das letzte in unserer Schar. Wie der Name schon sagt, haben wir Fundi gefunden. Ausserdem ist Fundi ein Suaheli-Wort, das soviel heisst wie Spezialist - und das ist sie ja auch. Als Peter im März 2004 am Rabita oben einen Berg Holz verarbeitete, entdeckte er ganz unten ein Katzennest mit fünf Jungen. Einen Tag später hat die Kätzin alle übrigen Jungen in ein neues Nest gebracht - Fundi blieb übrig. Sie war nicht viel älter als zwei Tage und wir haben sie mit Ziegenmilch und Pipette aufgepäppelt. Autofahren ist für sie überhaupt kein Problem, weil wir sie natürlich immer mitschleppen mussten. Mo hat sich übrigens ganz liebevoll um sie gekümmert und ihre Ausscheidungen abgeleckt. Das hat uns sehr viel Arbeit erspart. Aber Fundi glaubt nun, sie wäre ein Hund. Sie kann mit Mo und Leche besser spielen, als mit den anderen Katzen. Ausserdem ist sie eine Wachkatze und fällt sämtliche Leute an, die sie nicht kennt. Einem Besucher hat sie mit ihren Krallen einen Riss quer über die Nase verpasst, als der sich auf ihren Stuhl setzte. Seither warnen wir unsere Besucher vor ihr. Zu uns ist sie sehr lieb und die Krallen bleiben beim Spielen drin.
Vor Kurzem war sie rollig und wir haben sie sicherheitshalber sterilisieren lassen. Fünf Katzen reichen im Moment.

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