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Donnerstag, 31.07.08

Geschrieben in Juli 2008 von Daniela am 4 August 2008

Liegen
Peter und Bernd machten heute alleine am Dach weiter und deckten es fertig. Danach befestigten sie rund herum eine Verblendung.
Ich musste einkaufen und fuhr zuerst zu Eroski. Für den Bus wollte ich endlich eine oder zwei Liegen haben und wir hatten bei Supersol welche gesehen. Nun vergewisserte ich mich bei Eroski noch, ob es was besseres gäbe, was aber nicht der Fall war. Also tankte ich Diesel und Reservebenzin und fuhr weiter zu Mercadona. Ich war früh dran und der Laden noch einigermassen leer und so hatte ich meine Einkäufe schnell zusammen.
Die Sachen verstaute ich so, dass die Liegen auf der einen Seite Platz finden müssten und klappte dazu auch die Sitze herunter. Dann fuhr ich zu Supersol und kaufte die beiden Liegen. Zwar waren zwei Angestellte so nett, mir die nicht ganz leichten Möbel hinauszutragen - dummerweise hatte ich aber gesagt, sie sollen sie nur hinstellen, ich würde dann das Auto holen und sie selber einladen. Nun musste ich aber feststellen, dass die Liegen breiter waren als angenommen. Also mussten die ganzen (zwei Kühlboxen, eine Kiste, drei 6-Pack-Wasser, 3 Karton Milch, Reservebenzin, usw.) raus und neu einsortiert werden. Danach gab es zwar Platz, doch die beiden sperrigen Liegen wollten nicht freiwillig ins Auto. Zum Glück sah das ein netter Spanier, der mir kurz half. Es dauert lange, bis ich schwitze aber nun lief mir der Schweiss in Strömen über das Gesicht. Mann, war das eine Hitze. Ich wollte nur noch nach Hause und in den Topf!

 

Aus
Dies tat ich auch, musste aber den Hüpfer in den Topf verschieben, denn ich hatte scheinbar für heute noch nicht genug geschwitzt. Die beiden Kühlboxen lud ich mir auf die Schubkarre und bekam die sozusagen schweisslos hinauf zum Haus. Als ich dann den Kühlschrank öffnete, schwappte mir eine Welle entgegen. Die Gasflasche musste im Laufe der Nacht leer gewesen sein. Heute Morgen hatten wir nichts bemerkt und jetzt war das Gefrierfach nahezu abgetaut. Darin lagen noch mehrere Hamburger sowie drei Hühnerbrüste, die nun schon angetaut waren. Alles musste raus.
Das Dumme war nun auch noch, dass die Gasflasche für die Kühlschränke an einem ziemlich doofen Ort steht, dort versammeln sich nämlich immer Tausende von Weberknechten, die ich auch “Perücken” nenne, weil die sich zu einem wuselnden Knäuel verbinden - brrrr. Diese Viecher mag ich ja nu gar nicht, schon erst recht nicht, wenn sie in Form von wackelnden Perücken auftreten. Ich rief also Peter an in der Hoffnung, dass er und Bernd gleich Feierabend machen und mich aus meinem Schlamassel retten würden. Jedoch, die beiden waren noch mitten an der Arbeit - ich musste es alleine probieren.

 

Theorie und Praxis zum Betreiben eines Gaskühlschranks
Zuerst spähte ich vorsichtig in den Gang, wo die Gasflasche stand. Ich hatte Glück - die Perücken waren ausgeflogen. Also zerrte ich die Flasche vorsichtig heraus, nahm den Verschluss ab und holte eine neue Flasche. Die neue Flasche die Treppe hinauf zu schleppen war schon alleine eine schweisstreibende Angelegenheit, verstärkt wurde mein Schweissausbruch dann noch, als sich das rote Plastikteil oben an der Gasflasche nicht lösen wollte. Normalerweise muss man nur einen Streifen abreissen, dann geht es von alleine - aber nicht heute. Ich schaffte es dann doch noch - kurz bevor ich vor Verzweiflung fast vergangen wäre - und konnte die neue Flasche anschliessen. Dies war also schon mal geschafft - aber meine Mission noch nicht zu Ende.
Denn nun musste der Kühlschrank wieder in Schwung gebracht werden und dies ist bei Gaskühlschränken nicht ganz so einfach. Zwar hat sich dieses Unterfangen bei uns schon erheblich vereinfacht, denn früher hatten wir auch noch den Wind gegen uns (die Kühlschränke standen unter der Terrasse im Freien), jedoch war es noch schwierig genug.
Des weiteren kam vereinfachend hinzu, dass der kleinere Kühlschrank sozusagen eine Einschaltautomatik hat. Beim grossen Kühlschrank muss man vorne einen Knopf drehen und drücken, und hinten die Flamme anzünden - man muss also über Affenarme verfügen, oder zu zweit sein, um dies überhaupt hinzukriegen. Wie gesagt, ist dies beim kleineren Kühlschrank einfacher, weil der Einschaltknopf gleichzeitig einen Zünder hat. Das Problem ist nur, dass man schlecht sieht, ob die Flamme auch brennt. Dazu muss die Tür von der Speisekammer zugemacht werden, man muss sich flach auf den Boden legen und erahnen, ob hinter dem Kühlschrank die Flamme brennt oder nicht. Kommt man, wie ich natürlich, von Draussen, ist man erstmal blind wie ein Maulwurf und sieht rein gar nichts.
Um es kurz zu machen, nachdem ich etwa fünf Minuten gezündet und mich zwischendurch immer wieder flach auf den Boden gelegt hatte, um festzustellen, dass ich nichts sehe, gewöhnten sich meine Augen langsam an die Dunkelheit und irgendwann meinte ich einen schwachen Lichtschein zu erahnen. Zur Kontrolle wollte ich mit der Hand das Gestänge hinter dem Kühlschrank angreifen, welches warm wird, aber ich kam nicht dran. Soweit ich mich auch auf die Zehenspitzen stellte oder meine Arme ausfuhr, ich war auf allen Seiten zu kurz. Also holte ich einen Stuhl, welcher sich zuerst ziemlich weigerte, in die enge Speisekammer geschleppt zu werden. Ich musste die Tür ja wieder schliessen, damit ich die Flamme kontrollieren konnte und es musste nach wie vor dunkel sein. Schweissgebadet hatte ich dies irgendwann dann auch geschafft und konnte dank des Stuhls die Stäbe greifen. Dies nützte allerdings nichts, dann diese waren noch nicht warm. Also setzte ich mich in meinem Schweiss auf die Terrasse und wartete fünf Minuten, bevor ich noch einmal kontrollierte. Uff, ich hatte es geschafft, der Kühlschrank lief und ich war so kaputt, als hätte ich den ganzen Tag Bretter geschleppt.

 

Fleischberge
Nun hatten wir ein neues Problem, welches ich mit Peter und Bernd besprach, als diese so gegen 17 Uhr zum Kaffee kamen. Wir hatten nämlich nun Unmengen von Fleisch. Gestern hatte ich ein Kilo Hackfleisch aus dem Gefrierfach genommen, weil wir Spaghetti kochen wollten, dazu noch etwa 500 Gramm angetautes Hackfleisch. Für Morgen waren drei Pouletbrüste im Kühlschrank, jetzt kamen drei weitere dazu. Und es war heiss, also eigentlich hatte man gar keine Lust gross zu kochen. Aber es musste sein. Wir entschieden, heute die Cordonbleus zu machen und Bernd musste mitessen. Er fuhr kurz nach Hause, machte eine Siesta und kam gegen 22 Uhr wieder.
Auch wir machten Siesta und brutzelten anschliessend Cordonbleu. Auch das Hackfleisch musste angebraten werden. Dazu benutzen wir zum ersten Mal den Kochherd im unteren Teil. So hatten wir weder auf der Terrasse noch im Haus zusätzliche Hitze, mussten allerdings einige Male hin und her laufen, um die nötigen Utensilien unten zu haben. Zu den Cordonbleu gab es Nudeln und das Gute an der Sache war, dass heute nichts kalt werden konnte - bei der Hitze.

 

Wetter
Am Morgen 25°, Nachmittag 32°, Nacht 29°, schön, sehr heiss.

Mittwoch, 30.07.08

Geschrieben in Juli 2008 von Daniela am 4 August 2008

Dienstag, 29.07.08

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Montag, 28.07.08

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Sonntag, 27.07.08

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Samstag, 26.07.08

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Donnerstag, 24.07.08

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Mittwoch, 23.07.08

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Dienstag, 22.07.08

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Montag, 21.07.08

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Sonntag, 20.07.08

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Samstag, 19.07.08

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Freitag, 18.07.08

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Donnerstag, 17.07.08

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Mittwoch, 16.07.08

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Dienstag, 15.07.08

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Dienstag, 01.07.08

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