Home » Montag, 02.02.2009

Montag, 02.02.2009

Geschrieben in Februar 2009 von Daniela am 3 Februar 2009

Das war ein Wochenende! Wie befürchtet, war es vor allem am Sonntag und heute total verregnet. Von Freitagabend bis Montagabend haben wir mit unserem neuen Regenmesser insgesamt 121 Liter Regen gemessen. Es plätschert fröhlich rund herum - eine wahre Freude. Und es soll diese Woche noch regnerisch weiter gehen. Hier ist zum Glück nichts passiert - aber in Malaga. Dort ist am Sonntagabend ein Tornado über die Stadtmitte gefegt, hat 25 Verletzte, einen abgedeckten Busbahnhof, viele kaputte Fensterscheiben und noch mehr umgeknickte Bäume hinterlassen. Wir haben dies inosofern bemerkt, als bei uns am Sonntagabend um diese Zeit das Internet ausgefallen ist.

Den Samstag haben wir wie im Moment üblich mit Doris, Axel und Bernd bei einem gemeinsamen Frühstück an der Küste begonnen. Sybille war heute nicht dabei, sie lag krank im Bett. Begonnen hatte der Tag etwas hektisch. Wir hatten bis neun Uhr im Bett gelegen und wollten ohne Kaffee losfahren. Allerdings hatten wir vergessen, dass wir noch die Einkäufe vom Freitag in Form von Tubos und Hühnerfutter im Auto hatten. Die Rolle Tubo war schnell ausgeräumt, der 40-Kilo-Sack Hühnerfutter war etwas zeitaufwändiger. Es hatte ja nachts geregnet und unser Hühnerfutterbehälter, in Form einer Plastiktonne steht vor dem Hühnerhaus. Also ging ich voraus, um die Tonne zu öffnen und Peter schleppte den Sack den Berg hinauf. Wir merkten aber bald, dass die 40 Kilo in der Tonne nicht Platz haben würden. Na ja, am Ende konnten wir froh sein, dass nicht die Hälfte des Futters irgendwo in der Pampa verstreut war. Auf jeden Fall werden wir jetzt nur noch 25-Kilo-Säcke kaufen! Obwohl wir also erst noch gut in der Zeit waren, um um 10 Uhr am Parkplatz in Lagos zu sein, kamen wir natürlich als Letzte.
Nach dem Frühstück mussten wir noch einkaufen, dann fuhren wir nach Hause. Den Nachmittag vertrödelten wir irgendwie und um 18.50 Uhr kamen Doris und Axel. Wir waren heute Abend bei Rothers eingeladen. Regine hatte mal wieder einiges ausprobiert und wir waren die Versuchskaninchen. Es schmeckte alles hervorragend, die Beschwerden an die “Costa del Sol Nachrichten”, die die Rezepte geliefert hatten, können wir uns sparen.

Am Sonntag wurden wir um genau 11.30 Uhr wach. Peter kochte Kaffee und noch bevor wir unsere Frühstücksbrötchen auf dem Teller hatten, stand schon Axel vor der Tür. Er ass mit, wir besprachen das wirklich ganz fürchterlich scheussliche Wetter, nahmen einen kleinen Brandy zur Aufmunterung zu uns. Danach verabschiedete sich Axel und Peter nutzte die ganz kurze Regenpause, um am Jeep eine Reparatur vorzunehmen, damit wir Morgen unser Dienstfahrzeug zur Verfügung haben. Ich skypte mit Papi und versuchte ihm zu helfen, seinen Scanner in Gang zu bringen - allerdings ohne Erfolg. So gegen 20 Uhr war dann das Internet weg und wir schalteten unsere PC’s aus.

Heute Morgen, nachdem die Hühner gefüttert waren - die armen Viecher ersaufen uns bald (der Stall ist natürlich trocken) - musste Peter dann doch noch unter das Auto kriechen. Gestern war es ihm zu nass gewesen. Na ja, heute war es noch nässer. Dafür musste er nach der Autoreparatur auch noch die Rinne hinter dem Haus säubern, weil der viele Regen mal wieder ins untere Schlafzimmer drückt. Nachdem dann die matschigen Stellen von Peter wieder abgefallen waren, machten wir uns bei strömendem Regen auf den Weg zu Afemanns. Nass waren wir aber schon, bevor wir wegfuhren, denn das Verdeck vom Jeep lässt mehr Wasser durch, als man glauben möchte. Wir mussten uns erst Auflagen organisieren, damit wir halbwegs trocken sassen. Später stellte sich dann heraus, dass auch meine Schuhe und meine Jacke nass waren, weil es hinten ebenfalls tropfte. So stiefelte ich die ersten zwei Stunden eben mit meinen Gummistiefeln durch die Gegend. Bei Afemanns mussten wir erst alle Möbel wegstellen und begannen dann mit dem Streichen.
Nach Feierabend fuhren wir noch an die Küste zum Pintura Laden. Wir brauchten für einen grossen Riss Gips und eine Spezialmasse, um das gesprenktelte Muster wieder hinzubekommen. Bekommen haben wir alles, es wird sich aber noch herausstellen, ob das auch das richtige Zeug war. Wir tankten noch und wollten uns dann ein gebratenes Huhn mitnehmen, doch der Laden machte erst um 19 Uhr auf - es war erst 18.45 Uhr. Statt zu warten fuhren wir über Lagos - Fluss hat beträchtlich Wasser - zu Monika, wo ich ein paar Handgriffe am Computer erledigen musste. Peter machte in der Zwischenzeit einen kurzen Abstecher zu Vogelers, um nach dem Rechten zu sehen (Regenwassertank voll!), und schaute dann zu Bernd, wo er auf mich wartete.
Um 21 Uhr waren wir dann endlich zu Hause. Zum Glück hatten wir noch Gulasch und Knödel übrig, das Peter vor ein paar Tagen gekocht hatte. Danach stellten wir fest, dass auch unser Internet wieder geht.

Kommentieren

XHTML: Du kannst folgende Tags verwenden: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <code> <em> <i> <strike> <strong>